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Urkunde zur Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern für die Privatbrauerei "Erdinger Weißbräu"

Die Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu ist dem Umwelt- und Klimapakt Bayern der Bayerischen Staatsregierung beigetreten. Diese verfolgt zusammen mit ihren Partnern, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT) das Ziel, Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen und Betrieben voranzubringen.


Die Urkunde wurde durch Landrat Martin Bayerstorfer in der Privatbrauerei an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Stefan Kreisz, sowie die Umweltmanagementsystembeauftragten, Ludwig Arning und Lars Goschenhofer, übergeben. „Jedes Unternehmen, das sich mit einer Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt dazu verpflichtet, eigenverantwortlich Umweltschutzleistungen zu erbringen, ist Vorbild für den achtsamen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Für dieses Engagement von ERDINGER möchte ich mich herzlich bedanken.“


ERDINGER Weißbräu hat im Rahmen der Nachhaltigkeits- und Qualitätsphilosophie über die letzten Jahre einige Meilensteine im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes erreicht. Zu den bisher ergriffenen Maßnahmen auf dem Weg zum klimaneutralen Brauprozess zählen z.B. die Photovoltaikanlagen, ein ganzheitlicher Wärmeverbund mit Pufferspeichern sowie kontinuierliche Investitionen in energie- & ressourcenschonende Anlagentechnik, welche die Initiativen der Privatbrauerei bestätigen.


„Als bayerische Traditionsbrauerei legen wir großen Wert darauf unseren Beitrag zum Klimaschutz und den Erhalt der Region für die Zukunft zu leisten. Wir sind überzeugt davon, in Zukunft unseren Energiebedarf klimafreundlich decken zu können, mit Energie aus brauereigenen Anlagen oder unserer Umgebung. Der Beitritt in den Umwelt- und Klimapakt Bayern unterstreicht unser ambitioniertes Ziel der klimafreundlichen Brauerei. Regionale Initiativen sind für uns ein wichtiger Baustein unserer Zukunftsstrategie" erläutert Dr. Kreisz die Initiativen der Privatbrauerei.


Über die Nachhaltigkeits- und Qualitätsphilosophie


Zwei Drittel des Strombedarfs von ERDINGER werden durch eigene Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke (BHKWs). Der Wärmeenergiebedarf wurde seit 2016 um 10% gesenkt, außerdem werden rund 15% des Gasvolumens für die Erzeugung von Wärme und Strom aus der betriebseigenen Abwasserbehandlung gewonnen. Durch die konsequente Umrüstung von Anlagen auf Niedertemperatur-Beheizung konnten außerdem innovative Wärme-Rückgewinnungs-Maßnahmen umgesetzt werden. Die Energie dieses Wärmeverbunds wird in Pufferspeichern gesammelt und über ein betriebseigenes Nahwärme-Netz verteilt. So werden Anlagen und sämtliche Gebäude auf den Brauereigrundstücken zentral mit Wärme-Energie versorgt. Diese Initiativen werden durch die unabhängigen Zertifizierungen ISO 50001, EMAS, ISO 14001, Ökoprofit, FSSC 22000 und HACCP bestätigt. Mit dem Beitritt in die Bürger Energie Gemeinschaft Isental eG (BEG Isental) setzte die Privatbrauerei 2025 ein weiteres starkes Zeichen für regionalen Klimaschutz.


v.l.: Ludwig Arning, Referent der Geschäftsführung, Dr. Stefan Kreisz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Landrat Martin Bayerstorfer und Lars Goschenhofer, Leitung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt bei der Übergabe der Urkunde.

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Pressekontakt
Konstantin Daum
Konstantin Daum
PR-Manager